UNSERE GESCHICHTE

SEIT 1960
am Luftschiffhafen

Von der DDR-Hochleistungsschmiede über den Neuanfang nach der Wende bis zum eigenen Vereinshaus am Wasser. Sechs Jahrzehnte, ehrlich erzählt, eine Geschichte, die weitergeschrieben wird.

BEGINN

Wer den KCP verstehen will,
beginnt am Wasser

Auf dem Areal des Luftschiffhafens, dort wo schon 1925 die erste „Allgemeine Wassersportausstellung“ stattfand, ist der Kanu Club Potsdam seit 1960 zuhause. Aus einem staatlich geförderten Hochleistungssportclub der DDR wurde nach der Wende ein gemeinnütziger Verein, der sich neu erfinden musste und zu alter Stärke zurückfand.

Diese Seite erzählt die Geschichte in datierten Kapiteln. Wir nehmen nur auf, was belegt ist, und schreiben sie selbstbewusst weiter. Die nächsten Kapitel entstehen schon heute, auf dem Wasser.

Sechs Jahrzehnte Weltspitze

Von 1960 bis Paris 2024

Fünfzehn Stationen, die den Verein geprägt haben, vom ersten Paddelschlag am Luftschiffhafen bis zum Doppelgold von Paris. Die Medaillen jeder Spiele lassen sich aufklappen.

Genannt sind die Medaillengewinnerinnen und -gewinner des KC Potsdam. In Mannschaftsbooten starteten zusätzlich Aktive anderer Vereine. Birgit Fischer startete zeitweise unter dem Namen Birgit Schmidt.

Bildnachweis: Sydney 2000 und London 2012 Camera 4 / Eberhard Thonfeld. Alle übrigen Aufnahmen Archiv KC Potsdam.

2024 · Olympia Paris

Zweimal Gold für Schopf,
zweimal Gold für Lemke

Bei den Olympischen Spielen in Paris holen Jacob Schopf und Max Lemke jeweils zweimal Gold. Weltspitze, die hier am Luftschiffhafen aufgewachsen ist und hier zuhause bleibt.

2013 · Endlich ein eigenes Zuhause

Die Kanuscheune öffnet

Am Luftschiffhafen öffnet die Kanuscheune, das „Haus der Vereine“: mit Vereinsraum, Pokalwand und Blick aufs Wasser. Fünf Vereine haben sie gemeinsam möglich gemacht.

2012 · Olympia

London 2012: Gold für Kurt Kuschela

Kurt Kuschela paddelt bei den Spielen in London zu olympischem Gold. Heute gibt er diese Erfahrung als Koordinator des Nachwuchses weiter und bringt die nächste Generation aufs Wasser.

Vom Hochleistungsclub zum Verein

Neu erfinden, ohne die Wurzeln zu verlieren

Über drei Jahrzehnte gehörte der Club zu den stärksten im Kanu-Rennsport. Mit der deutschen Vereinigung fiel die staatliche Förderung weg, das alte Bootshaus wurde Olympiastützpunkt, und dem Verein fehlte plötzlich die eigene Basis.

Statt aufzugeben, begann der KC Potsdam, sich selbst zu tragen: als gemeinnütziger Verein, getragen von Menschen, die den Sport am Luftschiffhafen erhalten wollten.

Mit der Unterstützung vieler Freunde, Sponsoren und des eigenen Fördervereins fand der KCP in zwei Jahrzehnten zu seiner alten Leistungsfähigkeit zurück. Mit der Kanuscheune schuf er sich erstmals wieder ein eigenes Zuhause.

2001

Aus Freundeskreis wird Förderverein

Am 15. Februar 2001 wird aus dem Förderkreis der „Förderverein für den KCP e.V.“. Er trägt heute einen Großteil des Vereinshaushalts und bringt bei Festen wie den Potsdamer Wasserspielen jedes Jahr rund tausend Nichtsportler aufs Wasser.

1999

Ein Traum bekommt einen Plan

Der Förderverein startet das Projekt Kanuscheune, das spätere „Haus der Vereine“: ein eigenes Zuhause direkt am Wasser für Verein, Freizeitsport und Nachwuchs.

1996

Menschen, die zusammenhalten

Am 16. Dezember 1996 gründen Dr. Jürgen Linde, Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, und Dr. Jürgen Eschert, Vorsitzender des KCP, mit Gleichgesinnten den Förderkreis des KCP.

Schlüsselmomente

Drei Wendepunkte, ohne die es den KCP heute nicht gäbe

1960
Die DDR ÄRA

Jahrzehntelang ein staatlich geförderter Hochleistungssportclub, dessen Mitglieder ausschließlich aktive Leistungssportler waren. Daraus wächst die sportliche Stärke des Vereins.

1989
DIE WENDE

Wegfall der staatlichen Förderung, Verlust des eigenen Bootshauses an den Olympiastützpunkt. Der Verein steht vor dem Neuanfang.

1996
DER FÖRDERVEREIN

Mit der Gründung des Förderkreises (später Förderverein e.V.) sichern engagierte Menschen das Überleben und den Wiederaufstieg des Vereins.

Menschen, die Geschichte schrieben

Hinter jeder Ära
stehen Gesichter

Jede Person mit Olympiagold wird bei uns mit ihrem vollen Titel genannt, unabhängig von ihrer heutigen Rolle.

Jacob Schopf, zweifacher Olympiasieger von Paris 2024, Porträt im KC-Potsdam-Trikot

Jacob Schopf

2× Olympiasieger
Paris 2024

Aktiver Kanute · Kajak

Max Lemke, dreifacher Olympiasieger, Porträt im KC-Potsdam-Trikot

Max Lemke

3× Olympiasieger
Paris 2024 · Tokio 2020

Aktiver Kanute · Kajak

Foto folgt – Kurt Kuschela

Kurt Kuschela

Olympiasieger
London 2012

Koordinator Nachwuchs · Trainer

Katrin Wagner-Augustin, vierfache Olympiasiegerin und Trainerin beim KC Potsdam

Katrin Wagner-Augustin

4× Olympiasiegerin
Sydney 2000 · Athen 2004 · Peking 2008

Rennsportwartin · Trainerin Jugend/Schülerinnen A Canadier

Torsten Gutsche, dreifacher Olympiasieger und 1. Vorsitzender des KC Potsdam

Torsten Gutsche

3× Olympiasieger
Barcelona 1992 · Atlanta 1996

1. Vorsitzender des KC Potsdam

Dr. Jürgen Eschert, Olympiasieger 1964 und Ehrenvorsitzender des KC Potsdam

Dr. Jürgen Eschert

Olympiasieger
Tokio 1964

Mitgründer & Ehrenvorsitzender Förderverein

Ehrenmitglieder des Fördervereins sind zudem Dr. Jürgen Linde (Chef der Staatskanzlei a.D.), Matthias Platzeck (Ministerpräsident a.D.) und, in ehrendem Gedenken, Susanne Petrasch.

Brücke zur Gegenwart

Geschichte wird zu Gegenwart

Die vollständige Medaillenbilanz und der Ort, an dem diese Geschichte heute lebt: zwei eigene Seiten führen weiter.

Diese Geschichte braucht
ihre nächsten Kapitel

Ob fördern, mitpaddeln oder mitfeiern: Wer dazugehört, schreibt mit.

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Der Verein in Echtzeit

Rennen, Training, Vereinsleben: so nah dran, wie es online eben geht.

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Kanu Club Potsdam im olympischen Sportclub

WM POZNAŃ 2026

Viel Erfolg in Poznań!

Ab dem 20. August heißt es für unsere Nationalmannschaft: Koffer packen! Bei der Weltmeisterschaft in Poznań vom 26. bis 30. August 2026 wünschen wir all unseren Kanutinnen und Kanuten viel Erfolg, Kraft und tolle Rennen. Wir drücken die Daumen – auf geht’s, KC Potsdam!