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U23-WM-Titel für Potsdamer Kanutin und Kanuten - Glückwunsch an Annika Loske und Martin Hiller

von Ronald Verch

Bereits am ersten Tag der U23-/ Junioren Weltmeisterschaften Kanu-Rennsport vom 03.-06.09. in Montemor-o- Velho sicherten sich die für das Team des Deutschen Kanu-Verbandes startenden Aktiven vom Kanu-Club Potsdam im OSC aufgrund ihrer Leistungen in den Vorläufen achtmal einen Startplatz für die Finalläufe. Darunter mit fünf Booten bei den Junioren.

Im Endergebnis hatten die Aktiven des KC Potsdam im OSC mit je zweimal Gold und Silber sowie einmal Bronze einen beachtenswerten Anteil an der Medaillenausbeute von je fünfmal Gold und Bronze sowie achtmal Silber des Deutschen Kanu-Verbandes bei den Nachwuchs-Weltmeisterschaften in Portugal. Damit trugen die Potsdamer Sportlerinnen und Sportler auch wesentlich dazu bei, dass sich in der Gesamtwertung (U23 & Junioren) das DKV-Team hinter dem überragenden Ungarn (17/ 5/ 7) und Russland (9/ 4/ 9) an dritter Stelle der Medaillenwertung platzieren konnte.

Mit besonderer Freude erlebten die Vereinsgefährten von Annika Loske und Martin Hiller deren Goldmedaillengewinn in der Altersklasse U23 im Einer-Boot. Jedoch auch die Leistungen der Silbermedaillengewinner Katharina Diederichs (U23) im K4 und Anton Winkelmann (Junioren) im K2 sowie Bronzemedaillengewinner Jonas Böttinger (Junioren) im C1 verdienen höchste Anerkennung. Nicht zu vergessen noch einige Finalplatzierungen ohne Medaillengewinn für weitere Potsdamer Athletinnen und Athleten,

In einem packenden Endspurt um die Goldmedaille konnte Annika Loske im C1 über 500 m die Polin Katarzyna Szperkiewicz (Dritte im C1 über 200 m) mit 0,4 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz verweisen. Die zweitplatzierte Georgierin des 200 m-Finallaufes kam über 500 m gar nur auf den fünften Rang. Für Annika Loske war nach WM-Silber 2018 über 5000 m der Sieg von Montemor-o-Velho sicherlich mindestens ebenso so wertvoll.

Ein souveränes Finalrennen um den WM-Titel fuhr Tokio-Ersatzmann Martin Hiller im K1 über 1000 m.  Seinem kraftvollen und kontrolliert gleichmäßigen Fahrstil hatten seine Konkurrenten nichts entgegenzusetzen. Auch nicht der zwischenzeitlich enteilte und noch 250 m vor dem Ziel knapp führende Serbe Bojan Sdelar, der sichtlich erschöpft auf dem vierten Platz landete. Knapp 1,5 Sekunden hinter Hiller sicherte sich der Däne Rask die Silbermedaille vor dem Weißrussen Kravets, der 2,22 Sekunden zurücklag. Mit dem starken Finallauf in Portugal unterstrich Martin Hiller, der immerhin bereits auf WM-Bronze 2019 sowie zweimal Silber und einmal Bronze bei U23-WM verweisen kann, eindrucksvoll seine derzeitige Leistungsstärke.

Hinter dem starken ungarischen U23-Boot gewann die Potsdamerin Katherina Diederichs eine Silbermedaille im DKV-K4 über 500 m gemeinsam mit Josefine Landt, Wiebke Glamm und Xenia Jost hinter dem ungarischen Boot und vor dem russischen Quartett.

Mit einem ungefährdeten zweiten Rang hinter dem spanischen Duo und vor den hart um den dritten Platz kämpfenden Boote aus Ungarn und Russland gewann Anton Winkelmann gemeinsam mit seinem DKV-Partner Paul Großer die Silbermedaille im Junioren-K2 über 1000 m.

Hinter den sich hartnäckig bedrängenden Booten aus Moldawien (Gold) und Russland (Silber), die im Ziel um die Winzigkeit von einhundertstel Sekunden getrennt waren, gewann Jonas Böttinger bei den Junioren mit über zwei Sekunden Abstand auf seinen polnischen Konkurrenten die Bronzemedaille im C1 über 1000 m.

Weitere Potsdamer Finalplatzierungen:

5. Platz

U23:
C4 500 m Maike Jakob/ Hedi Kliemke/ Annika Loske mit Tabea Gabelunke

Junioren:
C4 500 m Maike Jakob/ Hedi Kliemke/ Greta Siwula mit Tabea Gabelunke
C1 200 m Hedi Kliemke
C2 200 m Greta Siwula/ Hedi Kliemke

6. Platz

Junioren:
C2 500 m Felix Kliemann mit Henri Frenzel
C4 500 m Jonas Böttinger/ Felix Kliemann mit Willi Ganse und Henri Frenzel

8. Platz

U23
C1 200 m Annika Loske         
       
Günter Welke

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